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TurmTurmVergangene Workshops

23.04.26: ECHTER MEHRWERT MIT KI – Wie schaffe ich es KI wertstiftend in meinem Unternehmen zu etablieren?

By 26. März 2026Juni 29th, 2026No Comments

Das Potenzial von KI ist riesig und die Erwartungen sind hoch. Doch wie verwandeln wir dieses Potenzial in echten Mehrwert für unser Unternehmen?
Viele von uns haben KI bereits als strategisches Ziel verankert und erste Pilotprojekte gestartet. Der Sprung von den ersten Versuchen zur breiten, wirksamen Anwendung bleibt aber oft die größte Hürde.

In unserer Upskilling-Reihe TURM.TURM sind wir genau diese Herausforderung angegangen.

Dabei haben wir drei zentrale Fragen diskutiert:

  • Wie verankern wir KI erfolgreich im Unternehmen und worauf kommt es dabei wirklich an?
  • Wie sehen konkrete Ziele für die KI-Transformation aus und wie gestalten wir den Wandel erfolgreich?
  • Welche konkreten KI-Anwendungsfälle schaffen einen messbaren Mehrwert? Und wie lassen sich diese sinnvoll priorisieren und in die Praxis überführen?

In einem interaktiven Workshop haben wir echte Erfahrungen und erprobte Lösungsansätze mit Führungskräften und Fachexpert:innen diskutiert, dies waren unsere Top Learnings:

1. Business-Nutzen schlägt Technologiebegeisterung
Fokussiert euch bei der Auswahl von KI-Initiativen konsequent auf messbare Wertschöpfung und reale Potenziale. Da die meisten Use Cases darauf abzielen, bestehende Potenziale zu heben (statt disruptive Revolutionen auszulösen), muss die Wirtschaftlichkeit und Prozessverbesserung ab Tag eins im Vordergrund stehen. Technologie ist das Werkzeug, nicht das Ziel.

2. Technologie ist nur das halbe Bild
Obwohl die Erwartungen an KI-Technologien extrem hoch sind, zeigt die Praxis: Technologie allein löst keine Probleme. Ein erfolgreicher Rollout erfordert eine saubere Daten- und Prozessgrundlage sowie die Integration in die realen Arbeitsabläufe der Mitarbeitenden. Plant für jedes Tech-Projekt zwingend die begleitende Prozess- und Organisationsentwicklung ein.

3. Befähigung für alle
Gestaltet eure Kommunikations-, Change- und Befähigungsmaßnahmen nach Rollen, Vorkenntnissen und dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Jeder Mitarbeitende ist ein potenzieller Power-User.

4. Ownership und Governance als Enabler etablieren
KI-Projekte scheitern oft an unklaren Zuständigkeiten oder regulatorischen Hürden. Schafft eine eindeutige Ownership zwischen den Fachbereichen (Prozesshoheit) und der IT (technische Umsetzung). Setzt Governance-Richtlinien nicht als Bremse ein, sondern als sicheren Leitplanken-Rahmen, der Experimente und schnelles Skalieren erst risikofrei möglich macht.

5. Qualität sichern und von Anfang an in Betrieb und Skalierung denken
Ein erfolgreicher Pilot ist erst der Anfang. Integriert direkt zum Start Qualitätsmessungen und kontinuierliches Monitoring. Setzt dort auf „Human-in-the-Loop“, wo Risiken oder Unsicherheiten hoch sind. Entwickelt bereits in der Pilotphase das zukünftige Betriebsmodell, denn echte Skalierung ist keine reine IT-Implementierung, sondern gelebte Organisationsentwicklung.

Unsere Experten

Arne

Arne Kück

Manager

Norddeutsch aufgewachsen, mit einem Hang zur Ruhe und meistens auf dem Weg nach draußen. Zwischen Squashhalle, Park und Bratpfanne sortieren sich die besten Gedanken. Fußballfan mit ruhigem Gemüt, Koch mit Liebe zum Detail. In Projekten wie auf dem Rad oder am Herd: gern der mit dem Plan, aber nie ohne Raum für neue Wege.

Robert

Robert Pokern

Manager

Aus Nord.Hessen in den hohen Norden. Meinen persönlichen Flow finde ich beim Windsurfen. Immer für einen geselligen Abend mit gutem Essen und einer Partie Poker zu begeistern. Konsequent interessiert an spannenden Menschen und neuen Wegen, denn: „Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren“!